Stopover Kalkutta
Auf dem Weg von Varanasi nach Andaman Island mussten wir noch einen Stopover in Kalkutta einlegen, damit wir erstens nicht so früh in Varanasi aufstehen mussten und zweitens hat man so ein wenig Sicherheit falls sich die Airline spontan entscheidet den gebuchten Flug zu streichen.
Für die Übernachtung buchten wir zwei Hotels in der Nähe des Flughafens, für die Langzeitreisenden das preiswerte Hotel Shivangan und für den Maharaja das Hyatt in Salt Lake.
Salt Lake ist der Ort wo die Geschichte dieses Blogs im 2007 begann, so war ich schon ein wenig neugierig was sich verändert hat.
Noch mehr gespannt waren wir aber ob die Brille, welche wir in Gurgaon bestellt hatten, wirklich im GKB Opticals Shop in der City Center Mall abholbereit ist. Und man staune, alles war, wie bestellt und bezahlt, bereit und überzeugte uns, dass ausnahmsweise ab und zu in Indien auch etwas funktioniert. Leider hält diese Überzeugung stets nicht für lange, denn auf der zweiten Mobiltelefon SIM-Karte erhielten wir seit ein paar Tagen mehrere SMS, dass wir die gesetzlich erforderlichen Dokumente einreichen müssen. Dies haben wir natürlich beim Kauf der SIM-Karte gemacht, der Shop, die Post oder Airtel selbst haben diese wohl verschlampt. Also besuchten wir den Airtel Shop in der gleichen Mall um nochmals schnell unsere Dokumente abzugeben. Doch Airtel Delhi ist nicht gleich Airtel West Bengal und somit war da keine Hilfe zu erwarten. Die “kompetente” Frau erklärte uns, dass sie da absolut nichts machen könnte und wir zurück nach Delhi müssen. So schnell gaben wir aber nicht auf und machten ihr den Vorschlag, sie könne doch den Shop anrufen und im Namen von Airtel die Leute auffordern die Dokumente einzureichen. Einen Anruf machen könne sie nicht, darauf konnten wir nur noch lachend antworten, dass sie in einer Telefongesellschaft arbeite und telefonieren doch kein Problem sein kann. Der gerufene Floor Manager (im McDonalds putzt der den Boden) machte dann zumindest das Angebot, dass wir kostenlos eine SIM-Karte von Airtel West Bengal bekommen können, das Guthaben auf der anderen Nummer jedoch abtelefonieren müssen.
Da sich in der Mall nicht allzu viel änderte war sogar das italienische Restaurant noch in Betrieb, welches mir durch die feinen Speisen in Erinnerung geblieben ist. Leider wusste ich den Namen nicht mehr genau, aber durch ein wenig Suchen und der Arbeit von Sherlock “Corinne” Holmes sassen wir bald am richtigen Ort und die Pizza und Pasta waren immer noch die Besten von Indien.
Am nächsten Morgen wurde uns das Frühstück ins Zimmer serviert und auch sonst überzeugte das Haus mit seinem freundlichen Chef und sauberen Zimmern. Das uns am Vorabend die Feuerwerksraketen einer Hochzeit beinahe ins Zimmer geschossen wurde war ja nicht deren Vergehen.
Filed under: Reisen on December 13th, 2010
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